Bitte nicht anfassen!

Hunde in der Natur anleinen!

NABU/Marietta Irmer
NABU/Marietta Irmer

Im Mai und Juni werden die Rehkitze geboren. Sie werden von ihren Müttern auf den Feldern und Wiesen im Schutz hoher Gräser abgelegt. Hier sind sie durch ihr Fell fast unsichtbar. Nur zum Säugen kommen die Mütter zurück.

 

Das Alleinlassen der Kitze ist ein Schutz für die Tiere, es verhindert, dass potentielle Feinde auf die Jungtiere aufmerksam werden.

 

Ein scheinbar einsames Rehkitz ist also kein Notfall, sondern der Normalfall!

 

Auf keinen Fall sollte man die Tiere anfassen. Auch wenn der Hund nur an den Tieren schnüffelt ohne sie zu verletzten, kann der fremde Geruch die Mutter von ihrem Kitz fernhalten!

NABU/Krzysztof Wesolowski
NABU/Krzysztof Wesolowski

Feldhasen sind Nestflüchter und werden mit Fell und offenenen Augen (Februar bis Oktober) geboren. Sie werden vom ersten Tag an von ihren Müttern allein gelassen und nur nachts von ihnen aufgesucht und gesäugt.

 

Die kleinen Hasen springen nicht weg, sondern bleiben still sitzen und vertrauen darauf, dass ihre perfekte Tarnung sie schützt.

 

Bitte nehmen sie diese vermeintlich hilflosen Tierbabys nicht mit! Das bedeutet in der Regel den Tod der kleinen Hasen, denn es ist sehr schwer diese aufzuziehen.

 

Häufig "apportieren" freilaufende Hunde die Kleinen ohne sie zu verletzten. Das kann jedoch zur Folge haben, dass die Mutter sie durch den fremden Geruch nicht mehr versorgt!

 

Bleiben sie deshalb in freier Natur auf den Wegen und halten sie Ihren Hund an der Leine!


Verletzte Wildtiere



Probleme mit Wildtieren

NABU/Sabine Teufel
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NABU/Eberhard Menz
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NABU/Michael Hökel
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NABU/Corinna Maier
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