Verletzte Wildtiere - Säugetiere

Bitte beachten Sie, dass es laut Naturschutzgesetz verboten ist wild lebende Tiere aus der Natur zu entnehmen. Nur Tiere, die offensichtlich verletzt, in einer hilflosen Situation oder krank sind, dürfen in Gewahrsam genommen werden, um sie gesund zu pflegen. Sobald sie sich selbständig erhalten können, sind sie unverzüglich wieder freizulassen!

 

Tierärzte behandeln verletzte Wildtiere normalerweise kostenlos. Für eine aufwändige längere Pflege oder Aufzucht ist jedoch in der Regel im quirrligen Praxis- oder Klinikalltag keine Zeit.

 

Falls Ihnen die folgeneden Informationen nicht weiterhelfen, können Sie uns gerne anrufen!

 


Igel

NABU/Christine Kuchem
NABU/Christine Kuchem

Nicht jeder Igel braucht Hilfe! Igel laufen naturgemäß vor Menschen nicht weg, sondern rollen sich ein und vertrauen auf ihr Stachelkleid als Schutz! Deshalb wurden Igel in der Vergangenheit leider viel mehr


Eichhörnchen

NABU/Wolfgang Lequen
NABU/Wolfgang Lequen

Fledermäuse

NABU/Christine Kuchem
NABU/Christine Kuchem

Fledermäuse nur mit Handschuhen anfassen (als Bissschutz wegen Tollwutgefahr!)

Hilfe für Fledermäuse


Verhalten nach einem Wildunfall

NABU/Hubertus Schwarzentraub
NABU/Hubertus Schwarzentraub

Reh, Fuchs, Dachs, Wildschwein, Hase

  • Sichern Sie als erstes die Unfallstelle ab!
  • Versuchen Sie auf keinen Fall selbst zu helfen! Die Tiere können Sie in ihrer Panik verletzten.
  • Informieren Sie wie bei einem Verkehrsunfall die Polizei! Diese wird den Unfall aufnehmen und den zuständigen Jagdpächter informieren.
  • Merken Sie sich in welche Richtung ein verletztes Tier geflohen ist. Der Jagdpächter muss sich darum kümmern, dass das Tier nicht irgendwo an seinen Verletzungen stirbt.
  • Nehmen Sie ein totes Tier nicht mit: dadurch machen  Sie sich der Wilderei schuldig und können angezeigt werden!